Protective Put Strategie bei Binären Optionen

Protective Put Strategie bei Binären Optionen

strategieUnter dem Begriff Protective Put Strategy wird eine Handlung beschrieben, die sehr wohl als Absicherung des Assets dient, wenn der Wert dieses steigt und eine Put-Option gesetzt wurde, die bei einem fallendem Kurs gewinnen würde.

Mit dieser Variante agieren Investoren bzw. gestalten diese auf dieser Basis das Risikomanagement bzw. wird in Hedge Fonds gezielt mit dieser Variante gearbeitet.

Immer wieder wird dieses Vorgehen auch Revelator Strategie genannt. Das kommt womöglich davon, da der Erfinder dieser speziellen Strategie, diese als sogenannte “Offenbarung” ansah. Diese ist es jedoch de facto nicht. Im Endeffekt ist es eine Art Versicherung, die gegen Verluste vorgehen soll. Aber jede Versicherung kostet Geld – so auch diese Strategie. Wer glaubt, dass er mit der Protective Put Strategie ohne Verluste Handeln kann, der irrt sich. Das ist nirgendwo möglich.

Die Absicherung durch die Protective Put Strategie

Wenn der Anleger etwa eine Aktie kauft und der Meinung ist, dass diese im Wert steigt, dann sind natürlich finanzielle Rückschläge bereits einkalkuliert. Diese werden in der Regel mittels der Risikostrategie eingeplant.

Doch der Anleger muss sich auch vor bodenlosen Abstürzen sichern, die sehr wohl auch das finanzielle Ende der Aktie bedeuten würden. Mit der Protective Put Strategie kann der gänzliche Verlust gemindert bzw. verhindert werden. Natürlich ist die Absicherung jedoch nicht ohne finanzielle (kleinere) Verluste möglich.

Auch bei Binären Optionen anwendbar

Die Protective Put Strategie findet jedoch auch bei den Binären Optionen Anwendung. Wer diese Strategie in Reinkultur einsetzt, der ist überzeugt davon, dass eine Richtung eintreffen wird bzw. dass die Aktie steigt. Aber nur wer davon überzeugt ist, hat nicht automatisch recht. Wenn Sie sich mehr über den Handel mit Binären Optionen informieren möchten, empfehlen wir Nachgefragt.

Das Beispiel der Versicherung bei Binären Optionen

Als Beispiel kann folgendes Szenario präsentiert werden:
Der Trader handelt mit Binären Optionen und ist überzeugt, dass seine Call Option erfolgreich wird. Er setzt dafür 500 Euro. Auch wenn der Trader von dieser Call Option überzeugt ist, so möchte er dennoch – als Vorsichtsmaßnahme – die Protective Put Strategy anwenden und kauft um rund 100 Euro eine Put Option.

Liegt er mit seinem Gefühl richtig und die Call Option bewahrheitet sich, verliert er zwar die Put Option und seine 100 Euro, jedoch erfreut er sich über einen höheren Gewinn durch die Call Option und den 500 Euro Einsatz.

Somit agiert die Protective Put Strategie wie eine Versicherung. Auch hier wird in der Regel eingezahlt, obwohl die Chance gering ist, die Versicherung jemals in Anspruch zu nehmen. Fakt ist jedoch, dass der Trader versichert war und somit ohne weitere Gewissensbisse sehr wohl eine Call Option kaufen konnte. Natürlich ist es auch möglich, dass die Versicherung dermaßen angewendet wird, dass der Gewinn bzw. Verlust in einer durchaus brauchbaren Relation zueinander steht. Danke für die Recherche an die Webseite Nachgefragt.net.

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Simple Moving Averages Strategie für Optionen

Für diese Strategie benutzen wir drei Linien, nämlich die Simple Moving Averages, die sich aus dem Durchschnitt der Schlusskurse der letzten 7, 14 beziehungsweise 21 Perioden ergibt.

Was sind Simple Moving Averages?

Ein Simple Moving Average (SMA) errechnet sich wie folgt: Die Schlusskurse der letzten X Perioden werden addiert und durch X geteilt. Somit entspricht der jeweils aktuelle SMA-Wert dem Durchschnitt der letzten X Schlusskurse.

Je mehr Werte der SMA berücksichtigt, desto weniger sensibel reagiert die Linie auf die tatsächlichen Preisschwankungen und desto klarer ist der allgemeine Trend abzulesen. Der SMA, der nur den Durchschnitt der letzten 7 Schlusskurse repräsentiert, wird jederzeit relativ nah am aktuellen Preisniveau bleiben. Er reagiert am schnellsten auf eine Trendwende des tatsächlichen Preises.

Der SMA der letzten 21 Schlusskurse sieht hingegen wesentlich glatter aus, als der 7 SMA. Er ignoriert kleine Ausreißer des Preises und zeigt stattdessen den übergeordneten Trend an.

Wie benutze ich die Simple Moving Averages?

Für unsere SMA Cross Over Strategie verwenden wir also SMAs für die letzten 7, 14 beziehungsweise 21 Schlusskurse. Diese Strategie ist recht übersichtlich und kann im Grunde bei allen Währungspaaren angewendet werden. Es sollte lediglich darauf geachtet werden, dass die Strategie nur in trendbildenden Marktsituationen richtig gut funktioniert.

Meiden Sie also unentschlossene, kaum Aufwärts- oder Abwärtsbewegungen bildende Kurse. In einem trendbildenden Markt können Sie mit dieser Methode aber einige erfolgreiche Trades abschliessen!

Welches Zeitfenster Sie wählen, um sich Ihre Kurse anzeigen zu lassen, hängt natürlich davon ab, ob Sie eher kurze, schnelle Trades bevorzugen, oder ob Sie die Geduld haben, eine Position über längere Zeit offen zu halten. In Zeitfenstern unter 15 Minuten pro Kerze ist unsere Strategie nicht so sicher wie bei größeren Zeitfenstern. Am besten funktioniert sie in einem Zeitfenster von 60 Minuten pro Periode.

Wir verwenden deshalb zur Veranschaulichung ein 60 Minuten Fenster des bekanntesten Währungspaares, nämlich EUR/USD. Unsere drei Linien, nämlich 7 SMA, 14 SMA und 21 SMA sind in der Grafik sichtbar.

Zuerst überkreuzt unsere 7 SMA die 14 SMA von oben nach unten. Das ist schon ein Hinweis darauf, dass sich nun eine starke Abwärtsbewegung anbahnen könnte. Eine Stunde später durchkreuzt unsere 7 SMA auch noch die 21 SMA – das ist für uns das Stichwort, eine Short-Position einzugehen, sobald die Kerze vollständig ist. Wir steigen also bei einem Preis von 1,3440 short ein. Würden Sie das Währungspaar als CFD handeln, mehr zu “Was ist Forex?”, und nicht als Binäre Option, könnten Sie einen Stop Loss platzieren bei 1,3482, nämlich genau über dem nächsthöheren Widerstandslevel.

Plus500 ist der Marktführer im CFD Handel
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Wie Sie sehen läuft der Kurs auch für längere Zeit in die prognostizierte Richtung – für Sie also die Möglichkeit einige erfolgreiche Put/Down-Optionen zu eröffnen.

In einem zweiten Beispiel sehen wir, dass diese Strategie auch für Call-Optionen funktioniert. Hier überkreuzt unsere 7 SMA die 21 SMA von unten nach oben – das Einstiegssignal, um long zu gehen bzw. einige erfolgreiche Call/Up-Optionen zu eröffnen.

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