Simple Moving Averages Strategie für Optionen

Für diese Strategie benutzen wir drei Linien, nämlich die Simple Moving Averages, die sich aus dem Durchschnitt der Schlusskurse der letzten 7, 14 beziehungsweise 21 Perioden ergibt.

Was sind Simple Moving Averages?

Ein Simple Moving Average (SMA) errechnet sich wie folgt: Die Schlusskurse der letzten X Perioden werden addiert und durch X geteilt. Somit entspricht der jeweils aktuelle SMA-Wert dem Durchschnitt der letzten X Schlusskurse.

Je mehr Werte der SMA berücksichtigt, desto weniger sensibel reagiert die Linie auf die tatsächlichen Preisschwankungen und desto klarer ist der allgemeine Trend abzulesen. Der SMA, der nur den Durchschnitt der letzten 7 Schlusskurse repräsentiert, wird jederzeit relativ nah am aktuellen Preisniveau bleiben. Er reagiert am schnellsten auf eine Trendwende des tatsächlichen Preises.

Der SMA der letzten 21 Schlusskurse sieht hingegen wesentlich glatter aus, als der 7 SMA. Er ignoriert kleine Ausreißer des Preises und zeigt stattdessen den übergeordneten Trend an.

Wie benutze ich die Simple Moving Averages?

Für unsere SMA Cross Over Strategie verwenden wir also SMAs für die letzten 7, 14 beziehungsweise 21 Schlusskurse. Diese Strategie ist recht übersichtlich und kann im Grunde bei allen Währungspaaren angewendet werden. Es sollte lediglich darauf geachtet werden, dass die Strategie nur in trendbildenden Marktsituationen richtig gut funktioniert.

Meiden Sie also unentschlossene, kaum Aufwärts- oder Abwärtsbewegungen bildende Kurse. In einem trendbildenden Markt können Sie mit dieser Methode aber einige erfolgreiche Trades abschliessen!

Welches Zeitfenster Sie wählen, um sich Ihre Kurse anzeigen zu lassen, hängt natürlich davon ab, ob Sie eher kurze, schnelle Trades bevorzugen, oder ob Sie die Geduld haben, eine Position über längere Zeit offen zu halten. In Zeitfenstern unter 15 Minuten pro Kerze ist unsere Strategie nicht so sicher wie bei größeren Zeitfenstern. Am besten funktioniert sie in einem Zeitfenster von 60 Minuten pro Periode.

Wir verwenden deshalb zur Veranschaulichung ein 60 Minuten Fenster des bekanntesten Währungspaares, nämlich EUR/USD. Unsere drei Linien, nämlich 7 SMA, 14 SMA und 21 SMA sind in der Grafik sichtbar.

Zuerst überkreuzt unsere 7 SMA die 14 SMA von oben nach unten. Das ist schon ein Hinweis darauf, dass sich nun eine starke Abwärtsbewegung anbahnen könnte. Eine Stunde später durchkreuzt unsere 7 SMA auch noch die 21 SMA – das ist für uns das Stichwort, eine Short-Position einzugehen, sobald die Kerze vollständig ist. Wir steigen also bei einem Preis von 1,3440 short ein. Würden Sie das Währungspaar als CFD handeln, mehr zu “Was ist Forex?”, und nicht als Binäre Option, könnten Sie einen Stop Loss platzieren bei 1,3482, nämlich genau über dem nächsthöheren Widerstandslevel.

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Wie Sie sehen läuft der Kurs auch für längere Zeit in die prognostizierte Richtung – für Sie also die Möglichkeit einige erfolgreiche Put/Down-Optionen zu eröffnen.

In einem zweiten Beispiel sehen wir, dass diese Strategie auch für Call-Optionen funktioniert. Hier überkreuzt unsere 7 SMA die 21 SMA von unten nach oben – das Einstiegssignal, um long zu gehen bzw. einige erfolgreiche Call/Up-Optionen zu eröffnen.

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